blank LMU M;uuml;nchen Fakultät für Chemie und Pharmazie LMU München
print

Meldungsarchiv - 2010

Drei millionenschwere ERC-Grants für LMU-Wissenschaftler

Die LMU-Professoren Patrick Cramer (Direktor des Genzentrums der LMU), Jochen Feldmann (Lehrstuhl für Photonik und Optoelektronik) und Theodor Hänsch (Lehrstuhl für Experimentalphysik und Direktor des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik) werden vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit einem Advanced Investigator Grant ausgezeichnet. ERC Advanced Grants sind hoch dotierte Auszeichnungen für europäische Forscher, die bereits herausragende Leistungen erbracht haben und für neue hoch innovative Forschungsvorhaben die nötigen Freiheiten erhalten sollen.


Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Neuer Kalzium-Kanal in Lysosomen entdeckt - LMU-Forscher messen Ionenströme einzelner Lysosomen

Über einen Anstieg der Kalzium-Konzentration in der Zelle werden fundamentale Vorgänge wie die Kontraktion der Herz- und Skelettmuskeln, die Hormon- und Neurotransmittersekretion, die Teilung und Bewegung von Zellen sowie die Kontrolle der Immunantwort gesteuert. Diese Signale werden generiert, indem Kalzium von außen einströmt oder aus intrazellulären Speichern wie zum Beispiel dem endoplasmatischen Retikulum freigesetzt wird. Erst seit Kurzem ist bekannt, dass die Lysosomen, die kleinsten Organellen in der Zelle, auch an der intrazellulären Kalzium Freisetzung beteiligt sind. Ein Team um die beiden LMU-Forscher Professor Christian Wahl-Schott und Professor Martin Biel konnten nun in Zusammenarbeit mit der Münchner Firma Nanion eine Methode entwickeln, bei der die Kalzium-Ströme einzelner Lysosomen direkt gemessen werden. So gelang ihnen erstmals der Nachweis bislang unbekannter Kalzium-Kanäle in den Lysosomen, die für die Kalzium-Freisetzung aus diesen Zellorganellen verantwortlich sind. Die Forscher wollen nun die Methode weiterentwickeln, sodass sie auch bei anderen Zellorganellen eingesetzt werden kann. (Science Signaling, 7. Dezember 2010)

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

DAAD RISE weltweit Programm

Das «DAAD RISE weltweit Programm» vermittelt ab 2011 multinational Forschungspraktika an deutsche Bachelorstudierende. Nähere Informationen finden Sie auf dieser Seite.

Erasmus Programm an der Fakultät für Chemie und Pharmazie

Das ERASMUS-Programm wurde von der EU ins Leben gerufen, um Studienaufenthalte im europäischen Ausland zu fördern. Die Bewerbungsfrist für 2011 endet am 31.01.2011. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Info-Seite zum Programm.

Wenn sich Dipole querstellen - Neue Theorie zum Energietransfer der Photosynthese gesucht

ie Photosynthese, also die Erzeugung energiereicher Verbindungen mit Hilfe von Sonnenlicht, ist die Grundlage des Lebens auf der Erde. Der grüne Farbstoff Chlorophyll agiert dabei als Sonnenkollektor der Pflanzen, der die eingefangene Energie verlustfrei zwischen Molekülen und schließlich auf das Photosynthese-Reaktionszentren zur Fixierung als chemische Energie überträgt. Diesen Vorgang beschreibt die Förster-Theorie. Danach wird die Energie über schwingende elektrische Dipole analog zu Radioantennen weitergegeben, indem sie ihre Nachbarmoleküle ebenfalls elektrisch anregen. Messungen im Labor des LMU-Chemikers Professor Heinz Langhals in Zusammenarbeit mit der Physik an der LMU widerlegen nun dieses Modell: "Der Energietransfer über Dipole hängt von ihrer Orientierung ab", sagt Langhals. "Stehen sie senkrecht zueinander, kann kein Transport stattfinden. Wir haben diesen Aspekt nun erstmals experimentell überprüft und dabei festgestellt, dass wider Erwarten trotzdem fast alle Energie in kürzester Zeit übertragen wird." Im Rahmen internationaler Kooperationen will das Team nun die experimentelle Grundlage für eine Neufassung der Theorie schaffen, auch für die Entwicklung optischer Computer und verbesserter farbstoffbasierter Solarzellen. (Journal of the American Chemical Society online, 1. Dezember 2010)

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Neue Humboldt-Stipendiaten an der LMU

Drei neue Humboldt-Stipendiaten haben sich dieses Wintersemester für einen Forschungsaufenthalt an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München entschieden. Professor Jesus Casquete von der Universität des Baskenlandes arbeitet als Gastprofessor am Lehrstuhl für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts bei Professor Martin Baumeister. Dr. Haruyasu Asahara und Dr. Guillaume Berionni forschen als Postdoktoranden im Arbeitskreis von Professor Herbert Mayr am Lehrstuhl für physikalisch-organische Chemie. Die Alexander von Humboldt-Stiftung ermöglicht hoch qualifizierten, promovierten ausländischen Nachwuchswissenschaftlern, ein Forschungsvorhaben eigener Wahl in Deutschland durchzuführen und den jeweiligen deutschen Gastgeber selbst auszuwählen. Daher ist die Anzahl der Humboldt-Stipendiaten ein wichtiger Indikator für internationale Kontakte und Reputation. Die Projekte von Haruyasu Asahara und Guillaume Berionni Der Arbeitsgruppe von Professor Mayr ist es in den letzten Jahren gelungen, das bislang umfassendste quantitative Modell polarer organischer Reaktivität zu entwickeln. Damit ist es erstmals möglich, eine Vielzahl unterschiedlicher organischer Reaktionen unter einem gemeinsamen Gesichtspunkt zu betrachten und neue Reaktionsmöglichkeiten vorauszusagen. Zwei von der Humboldt-Stiftung geförderte Postdoktoranden beteiligen sich seit einigen Wochen an diesem Vorhaben. Asahara, der im März 2010 an der Osaka-University in Japan promoviert wurde, erhielt ein Humboldt-Stipendium, um Oxycarbenium-Ionen in dieses Reaktivitätsmodell einzubinden, die bei Glykosidierungs-Reaktionen eine wichtige Rolle spielen. Berionni, ein Absolvent der Université de Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines (Frankreich), wo er im Dezember 2009 promoviert wurde, wird sich in seinem von der Humboldt-Stiftung geförderten Forschungsvorhaben mit Metallorganischen Reagenzien befassen und dabei auch im Arbeitskreis von Professor Paul Knochel (Department für Chemie der LMU) entwickelte Synthesemethoden mechanistisch untersuchen.

Festveranstaltung: Überreichung der Abschluss-Zeugnisse in Chemie und Biochemie sowie Verleihung der Römer-Stipendien

Am Freitag, dem 3.12.2010, ab 15.00 werden im Buchner-Hörsaal die Abschluss-Zeugnisse in Chemie und Biochemie sowie die Stipendien der Dr. Klaus Römer-Stiftung verliehen. Zu der bereits zum 5. Mal stattfindenden Festveranstaltung sind Studierende, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen herzlich eingeladen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Römer-Stiftung.

03. Dezember 2010, 15:00 Uhr, Buchner-Hörsaal, Fakultät CUP

Exkursion nach Burghausen

Am 18./19.11.2010 findet eine Exkursion nach Trostberg, Hart/Alz und Burghausen (AlzChem, SKW Metallurgie und Wacker Chemie) für Studenten und Doktoranden der Chemie statt. Weitere Informationen finden Sie in der Einladung.

18. - 19. November 2010, Exkursion

Pharmazeuten fahnden nach Naturstoffen gegen Krebs - Neue DFG-Forschergruppe an der LMU

Krebs mit Substanzen aus der Natur bekämpfen - diesem Ziel hat sich eine neue Forschergruppe an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München verschrieben. In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Verbundprojekt sollen Myxobakterien als Quelle für Substanzen dienen, die sich zum einen als Leitstrukturen für neue Arzneimittel gegen Tumore eignen, zum anderen hilfreiche chemische Werkzeuge darstellen, um neue Zielstrukturen für die Tumortherapie und ein besseres Verständnis der Signalsysteme im Tumorgeschehen zu erhalten. "Das pharmakologische Potenzial von Naturstoffen ist noch lange nicht ausgeschöpft", betont Professor Angelika Vollmar (LMU), die Sprecherin der neuen DFG-Gruppe, in der Biotechnologen, Chemiker und Pharmazeuten/Pharmakologen zusammenarbeiten. Die Pharmazeutin sieht diesen interdisziplinären Ansatz als Schlüssel zum Erfolg des Projekts, an dem neben der LMU auch die TU München, die Universität des Saarlands, die Universität Jena sowie die ETH Zürich beteiligt sind. "Ich bin sicher, dass diese stark interdisziplinär ausgerichtete Gruppe durch ihre innovative und attraktive Strategie, Myxobakterien als Substanzquelle heranzuziehen, die Arzneimittelentwicklung aus Naturstoffen entscheidend voranbringen wird", sagt Vollmar.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Akademische Abschlussfeier des Departments für Pharmazie 2010

Die diesjährige Verleihung der Herbert-Marcinek-Preise sowie der Daiichi Sankyo-Master-Preise des Pharmaunternehmens Daiichi Sankyo Europe GmbH und der Lesmüller-Preise der Dr. August und Dr. Anni Lesmüller-Stiftung findet im Rahmen der akademischen Abschlussfeier des Departments für Pharmazie zur Verabschiedung der Bachelor-, Master- und Staatsexamensstudierenden am 26.11.2011 ab 14:15 Uhr im Buchner-Hörsaal statt. Die diesjährige Lesmüller-Vorlesung hält Prof. Dr. W. Carius (Board of Managing Directors, Boehringer Ingelheim) um 16:00 zum Thema: Werte schaffen durch Innovation: "Pharma 2020".

26. November 2010, 14:15 Uhr, Buchner-Hörsaal, Fakultät CUP

Hauchdünne Grenzgänger - Wachstum von Aluminiumoxid-Nanodrähten erstmals beobachtet

Hauchdünne Nanodrähte könnten in der Elektronik, Optik und Medizintechnik in den kommenden Jahren dazu beitragen, Handys oder Computer kompakter zu machen und eine besonders hohe Bildschirm-Auflösung zu erzielen. Einem internationalen Forscherteam um die LMU-Physikerin Professor Christina Scheu ist es nun erstmals gelungen, die Entstehung von Aluminiumoxid-Nanodrähten in atomarer Auflösung und in Echtzeit zu beobachten. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass das selbstkatalytische Wachstum der Aluminiumoxid-Drähte in einem zweistufigen Prozess erfolgt, wobei der Draht entlang seiner Längsachse Lage für Lage aufgebaut wird. Die bislang einzigartigen Aufnahmen gelangen den Forschern mithilfe eines hochauflösenden Elektronenmikroskops. "Unsere Untersuchungen sind wichtig, um das Wachstum von Nanodrähten aus verschiedenen Materialien zu verstehen und dieses anschließend bewusst steuern und verändern zu können", erläutert Scheu, deren Forschungsarbeiten im Rahmen des Exzellenzclusters Nanosystems Initiative Munich (NIM) gefördert werden. (Science online, 21. Oktober 2010).

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung der LMU.

Neue SciFinder-Version: Informationsveranstaltung und Migration

Wir werden voraussichtlich noch in diesem Jahr auf eine neue SciFinder-Version migrieren. Diese ist gänzlich anders aufgebaut und zu bedienen als die bisherige SciFinder Scholar-Version. Sie ist zudem Webbrowser-basiert, nicht mehr Client-basiert, so dass eine Installation zukünftig entfällt. Der neue SciFinder enthält fast alle Features der alten Version und bietet zudem gänzlich neue Funktionalitäten, u.a. eine keep me posted alert-Funktion.
Um den Übergang für Sie möglichst sanft zu gestalten und Sie gleichzeitig mit den neuen Möglichkeiten vertraut zu machen, wird es eine Präsentation der SciFinder-Webversion geben. Bitte merken Sie sich folgenden Termin vor:

Fr., 29.10.2010 um 14.00 Uhr im Seminarraum E.0011

Die Referentin Frau Dr. Karin Färber, Repräsentantin von CAS für Deutschland, möchte nicht nur erläutern, wie sich der neue SciFinder vom alten unterscheidet, sondern insbesondere auch, in wie weit man im Bereich der Faktendaten und der Syntheseplanung gegenüber den Konkurrenzprodukten (z.B. Beilstein/Reaxys) aufgeholt hat. Insofern dürfte die Veranstaltung gerade auch für die bisherigen Beilstein-NutzerInnen unter Ihnen sehr interessant sein.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Fakultätsbibliothek.

29. Oktober 2010, 14.00 Uhr, Seminarraum E.0011, Fakultät CUP

Australisch-Neuseeländische Hochschulmesse an der LMU

Am 22. November findet in München die Australisch-Neuseeländische Hochschulmesse statt. Studierende, Schüler, Absolventen oder Berufstätige können sich einen Tag lang an der LMU umfassend über alle Studienmöglichkeiten - ob Gastsemester oder Vollstudium - am anderen Ende der Welt informieren. Referenten von 34 Universitäten werden mit Ständen und Vorträgen vertreten sein, um über Studiengänge und Abschlussmöglichkeiten sowie zu Bewerbungsformalitäten, Visa, Finanzierungsfragen, Arbeitsmöglichkeiten und Karrierechancen zu informieren. Veranstalter des Hochschultages ist das Institut Ranke-Heinemann, das zentrale Studentensekretariat aller australischen und neuseeländischen Hochschulen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden Sie auf der entsprechenden Webseite.

22. November 2010, 10:00 - 16:00 Uhr, Lichthof, LMU Hauptgebäude

Sand im Getriebe erwünscht - Wie die Proteinsynthese gezielt blockiert wird

Ribosomen sind die Proteinfabriken der Zelle. Wie am Fließband werden in diesen großen Molekülkomplexen Tausende von Bausteinen zu Proteinen zusammengesetzt. Das sogenannte Peptidyl-Transferase-Zentrum hat bei diesem fehleranfälligen Prozess das Heft in der Hand: Hier wird die Bauanleitung aus der genetischen Information Schritt für Schritt in eine Kette aus Aminosäuren - den Proteinbausteinen - übersetzt. Manche Sequenzen aber streuen gezielt molekularen Sand ins Getriebe und blockieren den Produktionsprozess, um so die Proteinsynthese und Genaktivität zu regulieren. Ein Team um Dr. Daniel Wilson und Professor Roland Beckmann, die beide am Genzentrum der LMU arbeiten und dem Exzellenzcluster "Center for Integrated Protein Science Munich" (CiPSM) angehören, konnten diesen wichtigen Regulationsmechanismus nun entschlüsseln. "Auch wenn es bis dahin noch ein weiter Weg ist, lässt sich damit möglicherweise irgendwann gezielt auf die Genaktivität Einfluss nehmen", sagt Wilson. "Zunächst wollen wir in weiteren Studien die Stopp-Mechanismen bei anderen Peptiden und anderen Lebewesen untersuchen." (Molecular Cell online, 8. Oktober 2010)

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Bewerbungstraining und Prüfungsvorbereitung für Pharmazie-Studierende

Im Wintersemester 2010/2011 finden wieder von der Fachschaft Pharmazie organisierte Seminare zum Bewerbungstraining und zur Prüfungsvorbereitung statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wintersemester 2010/2011, Fakultät CUP

Eine Reise in die Medizin von morgen

Die Gentherapie ermöglicht neuartige Behandlungsansätze für bislang unheilbare angeborene oder erworbene Gendefekte. Schwerpunkte sind Stoffwechselerkrankungen und Immunschwächen, die auf einem einzigen Gendefekt beruhen. Erste Erfolge wurden hier bereits erzielt. Die möglichen Anwendungen für gentherapeutische Behandlungen reichen aber weiter, bis hin zu Therapien gegen Krebs und genetischen Schutzimpfungen wie zum Beispiel gegen AIDS. Diese und andere Aspekte der Gentherapie werden bei einem Informationstag am 6. Oktober 2010, von 9.00 bis 16.15 Uhr, am HighTechCampus der LMU in Großhadern / Martinsried, beleuchtet. Die Teilnahme steht jedem Interessierten offen und ist kostenfrei. Unter dem Motto „Eine Reise in die Medizin von morgen“ werden interessierte Laien und Schülergruppen über die Chancen und Möglichkeiten dieses vielversprechenden Forschungsgebiets, aber auch über andere medizinisch relevante Themen informiert. Acht- bis Zehnjährige können in einem „Kids Workshop“ spielerisch die Wunderwelt der Zelle erfahren. Im Anschluss an den Info-Tag findet die 17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gentherapie (DG-GT) statt.

Weitere Informationen zum Info-Tag „Eine Reise in die Medizin von morgen“ finden Sie unter www.dg-gt2010.cup.uni-muenchen.de/publicday.php und Informationen zur 17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gentherapie unter www.dg-gt2010.cup.uni-muenchen.de.

06. Oktober 2010, 9.00 bis 16.15 Uhr, Fakultät CUP

Heinrich-Wieland-Preis 2010

Das Kuratorium für die Verleihung des Heinrich-Wieland-Preises hat im Jahre 2010 den Heinrich-Wieland-Preis an Herrn Prof. Nenad Ban, ETH Zürich, Institut für Molecularbiologie and Biophysik, für seine herausragenden Beiträge zur mechanistischen Aufklärung der Funktion des Multienzymekomplexes Fettsäuresynthetase (FAS) verliehen.
Die Preisverleihung findet am 28. Oktober 2010 in der Fakultät für Chemie und Pharmazie statt. Der Preisträger hält den Festvortrag "Springs, tethers and switchblades: mechanistic insights into the function of large cellular assemblies involved in fatty acid synthesis".

Weitere Informationen finden Sie im Einladungsschreiben sowie auf der Webseite des Heinrich-Wieland-Preises.

28. Oktober 2010, 14.00, Heinrich-Wieland-Hörsaal, Fakultät CUP

Seminar "Geschäftsplanung" des LMU Entrepreneurship Center

Auch im kommenden Wintersemester bietet das LMU Entrepreneurship Center für Studierende der LMU wieder das Seminar "Geschäftsplanung" an. Es sollen die Grundlagen unternehmerischen Handelns in Form des Business Plannings (Geschäftsplanung) erlernt werden und das theoretische Verständnis an einem praktischen Beispiel angewendet werden.
Die Teilnehmer werden in kleinen Teams einen Business Plan für ein reales oder fiktives Gründungsvorhaben erstellen. Die Einbringung eigener Gründungsideen ist dabei ausdrücklich erwünscht!
Gerade Studierende nicht-wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge können sich daher durch den Besuch dieser Veranstaltung einen großen Wettbewerbsvorteil sichern, wenn sie in das Berufsleben einsteigen.
Studierende der (Bio-)Chemie (Bachelor, neue PO) können das Seminar auch in die Studienleistung einbringen.

Alle Informationen zu den Terminen, zur Anmeldung, zur Anerkennung in Studiengängen und natürlich zum Kursinhalt sind auf der Webseite des Entrepreneurship Centers einzusehen.

Anmeldung bis 6. Oktober 2010 über die angegebene Homepage.

Wintersemester 2010/2011, LMU

Wirkstoffe auf freien Fuß setzen - Neues Verfahren erhöht Erfolgsquote therapeutischer Nanofähren

In der Zukunft könnten wenige Millionstel Millimeter große Nanofähren Wirkstoffe oder auch Gene in Zellen schleusen. Derartige Therapien hätten den Vorteil, dass der Wirkstoff keine Nebenwirkungen auf dem Weg durch den Organismus auslösen kann. Der therapeutische Effekt entfaltet sich erst am Ziel, sodass etwa auch toxische Krebsmedikamente in der Chemotherapie relativ niedrig dosiert werden können. Ein besonders großes Potenzial als Nanofähren zeigen Teilchen aus kolloidalem, mesoporösem Siliziumdioxid, die von der Zelle häufig aber abgefangen und abgebaut oder ausgeschieden werden. Ein Team um Professor Christoph Bräuchle und Professor Thomas Bein vom Department für Chemie sowie vom "Center for NanoScience" (CeNS) der LMU hat nun ein Verfahren entwickelt, das die Erfolgsquote dieser Nanopartikel deutlich erhöhen könnte. "Es geht dabei um zwei Freisetzungsprozesse: Durch die Bestrahlung mit Laserlicht konnten wir verhindern, dass die Partikel von der Zelle in Membranbläschen gefangen bleiben und abgebaut oder ausgeschieden werden, denn durch das Laserlicht werden die Bläschen gesprengt", erklärt Bräuchle. "Im zweiten Schritt wird dann die therapeutische Fracht freigegeben, weil das Milieu im Zellinneren an die Nanofähren herankommt und die Verbindung zwischen Wirkstoff und Nanofähre kappt. Als Nächstes wollen wir nun erreichen, dass die Nanofähren zusätzlich gezielt nur an erkrankte Zellen binden." (NanoLetters online, 8. September 2010)

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU. (09.09.2010)

Seminar zum Thema "Unternehmensgründung und Geschäftsplanung"

Das LMU Entrepreneurship Center bietet im Oktober 2010 ein dreitägiges Entrepreneurship Seminar an, indem die Teilnehmer die Grundlagen unternehmerischen Handelns und der Geschäfts­planung erlernen. Theoretisch vermittelte Grundlagen werden in praktischen Übungen ange­wandt und durch Vorträge hochrangiger Referenten (Gründer, Investoren, Wissen­schaftler) ergänzt.

Anmeldeschluss ist der 12. September 2010! Unter www.entrepreneurship-center.uni-muenchen.de finden Sie weitere Informationen zu Zielen und Inhalten des Entrep­reneurship Seminars sowie ein Anmeldeformular.


13. - 15. Oktober 2010, Kardinal-Döpfner-Haus, Freising

Über 390.000 Euro Startkapital für LMU-Spin-off - AVIRU erhält EXIST-Förderung des Bundes

Erneut war ein Antrag von Unternehmensgründern aus der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München bei der Ausschreibung des Programms „EXIST-Forschungstransfer“ erfolgreich. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert das Gründungsvorhaben AVIRU („anti-Virulenz“ also anti-Bösartigkeit) aus dem Exzellenzcluster Center for Integrated Protein Science Munich (CIPSM) der LMU. Von Mai 2010 an erhält AVIRU für 18 Monate zum Nachweis der technischen Machbarkeit der Geschäftsidee rund 390.000 Euro Fördergelder. EXIST-Forschungstransfer wurde im November 2007 von der Bundesregierung aufgelegt und dient der Förderung herausragender, forschungsbasierter Gründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. AVIRU ist neben Nanostove und BioStemTec bereits das dritte Projekt, das durch dieses Programm gefördert wird.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Ganz ohne Magie zum Hexen-Ring - Hinweis auf natürliche vorkommende Diels-Alder-Reaktion

Schon vor mehr als 60 Jahren machte die Diels-Alder-Reaktion Furore, als sie ihren beiden Entdeckern Otto Paul Hermann Diels und Kurt Alder 1950 den Nobelpreis für Chemie bescherte. Diese klassische organische, also Kohlenstoff-basierte, Reaktion hat aber auch heute noch nicht an Faszination verloren. In einer Diels-Alder-Reaktion werden zwei Kohlenstoff-Verbindungen, ein konjugiertes Dien und ein substituiertes Alken, zu einem zyklischen Hexen verknüpft. Dieser Ring aus sechs Kohlenstoffatomen ist der Ausgangspunkt für viele weitere Substanzen der synthetischen Chemie – wie auch in der Natur. Doch noch ist nicht eindeutig geklärt, ob natürlich vorkommende Cyclohexene über die Diels-Alder-Reaktion oder auf einem der vielen anderen möglichen Synthesewege erzeugt werden. Das Team um Professor Dirk Trauner von der Fakultät für Chemie und Pharmazie der LMU München sowie vom Exzellenzcluster „Center for integrated Protein Science Munich“ (CiPSM) hat nun eine Studie vorgelegt, die auf einen möglichen Einsatz der Diels-Alder-Reaktion in der Natur hinweist. „Wir haben den relativ komplexen Naturstoff Pycnanthuchinon C über eine sogenannte Vinylchinon-Diels-Alder-Reaktion unter biologischen Bedingungen synthetisiert“, sagt Trauner. „Die dabei zum Einsatz gekommene Reaktionskaskade war auffallend kurz, effizient und elegant. Es scheint kaum vorstellbar, dass die Natur einen anderen Weg geht.“ Der hier synthetisierte Naturstoff stammt aus einer Braunalge und gehört zu einer Gruppe von Verbindungen, die derzeit als Medikamente für Typ-2-Diabetes getestet werden. (suwe) (Angewandte Chemie, 16. August 2010)

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Mit höchster Konzentration ins Ziel - Nanopartikel schleusen Wirkstoff in Krebszellen ein

Krebszellen vermehren sich unkontrolliert und bedrohen so gesundes Gewebe. Ein Weg gegen ihre Ausbreitung könnte in Zukunft direkt über das Innere der kranken Zellen führen. In enger Zusammenarbeit ist es drei Arbeitsgruppen der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und des Exzellenzclusters Nanosystems Initiative Munich (NIM) gelungen, den Wirkstoff Colchicin in konzentrierter Form mit Hilfe von Nanopartikeln direkt in Zellen einzuschleusen. Colchicin hemmt die Zellteilung und somit die Vermehrung von Krebszellen. Als Grundlage dienten den Forschern der LMU winzige Silikatpartikel mit einem Durchmesser von rund 50 Nanometern (1 Nanometer = 1 Milliardstel Meter). Die Partikel sind in dieser Größe klein genug, um eine Zellmembran zu durchdringen und aufgrund ihrer porösen Struktur können Wirkstoffe wie Colchicin gut absorbiert werden. Damit der Wirkstoff nicht schon vor seinem Ziel auf dem Weg durch den Körper freigesetzt wird, entwickelten die Wissenschaftler eine Art Schutzhülle, die dies verhindert. Mit nur einem Behandlungsschritt schafften sie es, die Partikel mit einer Doppelschicht aus Lipidmolekülen zu überziehen, die die Wirkstoffe erst im Zellinneren wirklich entweichen lässt. Das Prinzip sei universell einsetzbar, erklärt Professor Bein: "Colchicin dient hier als ein Beispiel für zahlreiche andere Wirkstoffe, die auf diese Weise in Zellen eingeschleust werden könnten."

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Einführungsveranstaltung für Studienanfänger (Pharmazie) WS 2010/2011

Auch im WS 2010/11 führt die Fachschaft Pharmazie wieder eine Einführungsveranstaltung für Studienanfänger durch. Beginn ist am Mittwoch, 13.10.10, 14 Uhr im Buchner-Hörsaal, Haus F der Fakultät für Chemie und Pharmazie mit Begrüßung, Campusführung und Fragerunde. Am Donnerstag, 14.10.10 findet eine kleine Stadtrallye mit anschließendem Essen statt; Treffpunkt 16 Uhr Foyer Haus F.

Um uns die Planung zu erleichtern gebt uns doch bitte bis 31.09.10 per Mail Bescheid, ob ihr teilnehmt: ersti-einfuehrung-pharmazie@gmx.de.Über Euer kommen würden wir uns sehr freuen!

13. Oktober 2010, Buchner-Hörsaal, Fakultät CuP

Rhetorik- und Präsentationstraining für Chemiestudierende

im Wintersemester 2010/2011. Weitere Informationen finden Sie auf der Anmeldeseite.

Wintersemester 2010/2011, Fakultät CUP

Wandelbare Anstandsdamen - Wie Chaperone die Struktur von Proteinen beeinflussen

Ohne Chaperone wäre kein Leben auf der Erde möglich. Denn diese Eiweiße sorgen dafür, dass andere Proteine nach ihrer Synthese in eine dreidimensionale Form gebracht werden, in der sie ihre korrekte Funktion erst erfüllen können. Bisher war über die molekulare Struktur der Chaperone und ihre Veränderungen während der Faltung von Proteinen nur wenig bekannt. Nun haben Wissenschaftler um Professor Don C. Lamb und Dr. Dejana Mokranjac von der LMU München die Struktur und Dynamik eines wichtigen Chaperons in Echtzeit untersucht. Dabei entdeckten sie, dass das Chaperon aus der Gruppe der sogenannten Hitzeschockproteine 70 (Hsp70) erstaunlich vielfältige und dynamische Strukturen einnehmen kann. (Molecular Cell, 9. April 2010).

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Seminar «Geschäftsplanung» des LMU Entrepreneurship Center

Auch im kommenden Sommersemester bietet das LMU Entrepreneurship Center für Studierende der Chemie und Biochemie der LMU wieder das Seminar «Geschäftsplanung» an. Bachelor-Studierende der neuen Prüfungsordnung können das Seminar auch in die Studienleistung einbringen. Es sollen die Grundlagen unternehmerischen Handelns in Form des Business Plannings (Geschäftsplanung) erlernt werden und das theoretische Verständnis an einem praktischen Beispiel angewendet werden. Die Teilnehmer werden in kleinen Teams einen Business Plan für ein reales oder fiktives Gründungsvorhaben erstellen. Die Einbringung eigener Gründungsideen ist dabei ausdrücklich erwünscht! In einigen Studiengängen kann das Seminar auch in die Studienleistung eingebracht werden.

Alle Informationen zu den Terminen, zur Anmeldung und natürlich zum Kursinhalt sind auf der Webseite des Entrepreneurship Centers zu finden. Informationen zur Anrechnung im Bachelor-Studiengang Chemie und Biochemie erhalten Sie bei Herrn Dr. Thomas Engel.

Anmeldung bis 14. April unter Angabe des präferierten Termins an die jeweiligen Dozenten, die auf der Website angegeben sind.

Ab 26. April 2010, 6 Termine jeweils montags, dienstags und mittwochs 16 - 18 Uhr sowie 18 - 20 Uhr, LMU

Erstsemester Einführungsveranstaltung Pharmazie

Wie jedes Semester, findet auch dieses Mal wieder eine Einführungsveranstaltung für alle Pharmazie-Erstsemester statt. Diese beginnt am Mittwoch, 14.04.2010 um 14.00 Uhr im Buchner Hörsaal, Haus F mit der offiziellen Begrüßung, eienr Campusführung und anschließender Fragerunde. Am 2. Tag findet eine Stadtralley mit Chance auf garantiert nützliche Preise statt, sowie Party und Pizzaessen am Abend. Termin dafür ist der Donnerstag, 15.04.2010 um 16.00Uhr im Foyer, Haus F .

Um uns die Planung zu erleichtern bitten wir um kurze Rückmeldung bis 06.04.2010 per Mail an: ersti-einfuehrung-pharmazie@gmx.de . Wir würden uns über eine zahlreiche Teilnahme freuen.

14. April .2010 14.00 Uhr Buchner Hörsaal, Fakultät CUP

Rhetorik- und Präsentationstraining für Chemie-Studierende (ab 3. Fachsemester)

In einem Wochenend-Kurs wird rhetorisches Grundwerkzeug vermittelt und die personale Wirkung des Rdners optimiert. Weitere Informationen finden Sie auf der Anmeldeseite.

08. - 09. Mai 2010, jeweils 10:00-17:00 Uhr, Raum C0.003, Fakultät CUP

Deutsche Zeolith-Tagung am Department Chemie

Die 22. Deutsche Zeolith-Tagung wird in der Zeit vom 3. bis 5. März 2010 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München stattfinden. Sie wird vom Department für Chemie der LMU, dem Center for NanoScience (CeNS), der Nanosystems Initiative Munich (NIM) sowie dem Department Chemie der TU München unter Mitwirkung der ProcessNet-Fachsektion Zeolithe ausgerichtet. Das wissenschaftliche Programm der Tagung behandelt neueste Ergebnisse auf dem Gebiet der mikro- und mesoporösen Materialien. Hierbei richtet sich das Interesse auf die Synthese und Charakterisierung, sowie verschiedenartigste Anwendungen von der Adsorption zur Katalyse bis hin zum Einsatz in der Medizin. Zu diesen Themen konnten international herausragende Plenarvortragende gewonnen werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

03. - 05. März 2010, Fakultät CUP

Qualifikationsseminar für Tutoren

Erneut wird aktuellen und zukünftigen TutorenInnen hier an der Fakultät die Möglichkeit gegeben, sich in einem 2-tägigen Seminar (16. / 17. April 2010) in Zusammenarbeit mit professionellen Trainern auf ihre Lehrtätigkeit vorzubereiten bzw. diese zu begleiten.

Weitere Informationen finden Sie in der Einladung.

16. / 17. April 2010, Raum 1.221, Stammgelände TU München, Carl von Linde-Akademie

Tutoren für Praktika gesucht

für ChemiestudentInnen ab dem 3. Fachsemester. Weitere Informationen finden Sie auf der Anmeldeseite.

Sommersemester 2010, Fakultät CUP

Anmeldungen für Klausuren und Praktika

für ChemiestudentInnen sind ab sofort verfügbar (WS 2009/2010 und SS 2010).

Unternehmensgründung und Geschäftsplanung

Das LMU Entrepreneurship Center bietet erstmalig im Frühjahr 2010 (3.-5. März 2010), in Kooperation mit LMU-EXTRA der Frauenbeauftragten der LMU, ein dreitägiges Entrepreneurship Seminar zum Thema „Unternehmensgründung und Geschäftsplanung“ für graduierte Wissenschaftlerinnen (Doktorandinnen, Habilitandinnen, Professorinnen) der LMU an. Es gibt noch letzte freie Plätze – for women only! Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Entrepreneurship Centers.

03. - 05. März 2010, Kardinal-Döpfner-Haus in Freising

Medikamente ohne Spiegelbild gesucht - Ein selektiver Syntheseweg für komplexe bioaktive Moleküle

Mit Hilfe organometallischer Reagenzien konnten in den vergangenen Jahren neue Materialien mit herausragenden physikalischen Eigenschaften, neuartige Medikamente mit exzellenter Wirkung und auch ökologisch verträgliche Chemikalien für die Landwirtschaft entwickelt werden. In vielen Fällen liegen diese Produkte aber als Stereoisomere vor. Dann gibt es von einem Molekül mehrere Varianten mit grundsätzlich gleicher Struktur, aber unterschiedlichem räumlichen Aufbau. Einzelne Bestandteile der Verbindungen ordnen sich dann im Molekül asymmetrisch um ein oder mehrere Stereozentren an. Vergleichbar ist dies mit einer rechten und einer linken Hand, die sich gleichen wie Bild und Spiegelbild - aber nicht zur Deckung gebracht werden können. Bei den chemischen Isomeren kommt hinzu, dass häufig nur eine der Varianten die gewünschten Eigenschaften zeigt. Vor allem bei Medikamenten ist es dann essentiell, bei der Herstellung nur das gewünschte Stereoisomer zu produzieren. Diastereoselektive Methoden gewährleisten den selektiven Aufbau von Molekülen mit mehreren Stereozentren, indem sie bevorzugt eine Molekülvariante synthetisieren. Ein Forscherteam um den LMU-Chemiker Professor Paul Knochel konnte nun zeigen, dass substituierte Cyclohexylzinkverbindungen - also Organozinkverbindungen, welche einen sechsgliedrigen Ring enthalten - diastereoselektiv sogenannte Pd-katalysierte Kreuzkupplungsreaktionen eingehen. Hohe Diastereoselektivitäten werden dabei auch bei solchen Cyclohexylverbindungen beobachtet, welche einen Substituenten entfernt von der Kohlenstoff-Zink-Bindung am Ring tragen. "Diese Entdeckung ist besonders wichtig für die stereoselektive Syntheseplanung von Molekülen mit mehreren Stereozentren", sagt Knochel. "Dazu gehören ganz besonders auch Pharmaka, bestimmte Naturstoffe und andere bioaktive Moleküle." (Nature Chemistry online, 17. Januar 2010)

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Schülerinfotag 2010 der Fakultät für Chemie und Pharmazie

für alle an Chemie oder Pharmazie interessierten Schüler. Weitere Informationen gibt es hier.

18. März 2010, 09:15- 14:00 Uhr, Fakultät CUP

Hier finden Sie archivierte Nachrichten und Veranstaltungen ab dem Jahr 2001 in chronologischer Reihenfolge. Bitte wählen Sie das gewünschte Jahr!

2001 · 2002 · 2003 · 2004 · 2005 · 2006 · 2007 · 2008 · 2009 · 2010 · 2011 · 2012 · 2013 · 2014 · 2015 · 2016 · 2017