Fakultät für Chemie und Pharmazie

Meldungsarchiv - 2012

DNA-Reparatur: Karl-Peter Hopfner erhält ERC Advanced Grant

Professor Karl-Peter Hopfner wird für ein Forschungsprojekt zur Reparatur von DNA-Schäden vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit einem bis zu 2,5 Millionen Euro dotierten Advanced Investigator Grant ausgezeichnet. Mit ERC Advanced Grants werden europäische Forscher geehrt, die bereits herausragende Leistungen erbracht haben und für neue hoch innovative Forschungsvorhaben die nötigen Freiheiten erhalten sollen.

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Chemischer Adventskalender 2012

August-Wilhelm-von-Hofmann-Stipendium der GDCh

Für Studierende in Ihren drei letzten Bachelor-Semestern vergibt die bei der GDCh angesiedelte August-Wilhelm-von-Hofmann-Stiftung in 2013 pro Ortsverband zwei Stipendien in Höhe von monatlich 300 EUR über insgesamt 18 Monate, also über die gesamte zweite Hälfte des Bachelor-Studiengangs. Bewerbungen können bis zum 04. Februar 2013 an den Vorsitzenden des Ortsverbands (Prof. Karaghiosoff) eingereicht werden. [mehr zur Bewerbung]

Verleihung der Römer-Preise 2012

Die diesjährige Festveranstaltung zur Verleihung der Römer-Preise findet am 30. November 2012 ab 15.00 Uhr im Buchner-Hörsaal der Fakultät für Chemie und Pharmazie statt. Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite der Römer-Stiftung

Molekularbiologie - Genabschrift mit integrierter Starthilfe

Im Zentrum allen Lebens steht die Übersetzung der Gene in Botenmoleküle. Überraschend zeigte sich nun, wie ein molekularer Lotse den Startschuss für die Genabschrift gibt. In den Genen festgelegte Informationen müssen in das Botenmolekül mRNA übersetzt werden, um als Vorlage für die Synthese von Eiweißen (Proteinen) zu dienen. Proteine sind die wichtigsten Funktionsträger der Zelle, daher ist diese Gen-Transkription für alle Lebensvorgänge essentiell. Zuständig für die Abschrift ist das zentrale Enzym Polymerase II (Pol II). Um im Zellkern den Anfang eines Gens zu finden, assoziiert Pol II mit einem Protein, dem Transkriptionsfaktor TFIIB. "Ohne diesen Faktor gibt es keine Transkription", sagt Professor Patrick Cramer, Direktor des Genzentrums der LMU, der mit seinem Team nun zeigen konnte, dass TFIIB nicht nur als Lotse für die Transkription wichtig ist.

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Akademische Abschlussfeier des Departments für Pharmazie 2012

Die diesjährige Verleihung der Herbert-Marcinek-Preise, der Daiichi Sankyo Master-Preise, der Abott-Promotionspreise und der Lesmüller-Preise der Dr. August und Dr. Anni Lesmüller-Stiftung findet im Rahmen der akademischen Abschlussfeier des Departments für Pharmazie zur Verabschiedung der Bachelor-, Master- und Staatsexamensstudierenden am 23.11.2012 ab 14:15 Uhr im Buchner-Hörsaal statt.

23.11.2012 ab 14:15 Uhr im Buchner-Hörsaal

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Spintronik - Die Suche nach magnetischen Halbleitern

Halbleiter, die bei Raumtemperatur magnetisch werden, sind Hoffnungsträger im Bereich der Spintronik: Sie sollen die Computertechnologie entscheidend voranbringen. Eine neue Methode könnte nun helfen, diese Materialien zu designen. Während die Halbleitertechnik auf die elektrische Ladung der Elektronen setzt, soll die Spintronik Daten auf der Grundlage des sogenannten Elektronenspins verarbeiten. Diese quantenmechanische Eigenschaft, im klassischen Sinne auch als Eigendrehimpuls bezeichnet, erzeugt ein magnetisches Moment mit zwei möglichen Ausrichtungen, die zur Speicherung von Informationen genutzt werden können. Eine Vielzahl möglicher Anwendungen sind etwa in der Computerindustrie denkbar, darunter die schnellere und effizientere Speicherung und Verarbeitung von Daten - auf noch kleinerem Raum.

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Wirkstofftests - Molekulare Bindungen einfach prüfen

Drum prüfe, was sich richtig binde: Die Bindung an ein Zielmolekül ist ausschlaggebend für die Wirkung von Medikamenten. LMU-Forschern ist es nun gelungen, die Stärke dieser Bindungen auf besonders elegante Weise zu messen. In einer Zelle herrscht auf den ersten Blick ein Durcheinander von mehr als 10.000 unterschiedlichen Proteinen. Trotzdem laufen die Reaktionen sehr geordnet ab. Dies funktioniert, weil die Moleküle definierte Bindungen ganz spezifisch nur mit wenigen anderen Molekülen eingehen. So funktionieren auch viele Arzneimittel: Wird für eine Therapie ein Therapeutikum entwickelt, soll der Wirkstoff ausschließlich an die betreffenden Zielmoleküle binden. So lassen sich Dosierung und Nebenwirkungen minimieren.

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Auftakt zu Verbundprojekt - Solarforschung für die Energiewende

Das landesweite Verbundprojekt "Solar Technologies Go Hybrid" hat seine Arbeit aufgenommen. Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung mit Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch wird das Projekt heute im Münchner Künstlerhaus erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit "Solar Technologies Go Hybrid" fördert der Freistaat Bayern die Erforschung neuer Konzepte zur Umwandlung von Sonnenenergie in Strom und Brennstoffe. Das Forschungsnetzwerk besteht aus gut ausgestatteten Laboren, sogenannten "Key Labs", an den Universitäten Bayreuth, Erlangen-Nürnberg und Würzburg sowie in München an der LMU und der TU. Die Key Labs werden jeweils in bestehende Forschungszentren mit internationaler Reputation integriert und ergänzen sich in ihren Forschungsschwerpunkten. Koordinator des Gemeinschaftsprojekts ist der LMU-Chemiker Professor Thomas Bein.

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Rhetorik- und Präsentationstraining für Studierende ab 3. Semester

Im Wintersemester 2012 findet wieder ein Rhetorik- und Präsentationstraining für Studierende der Fakultät für Chemie und Pharmazie (ab 3. Semester) statt. Termin ist das Wochenende am 10.-11.11.2012, jeweils 10:00-17:00 Uhr.

10.11.2012 - 11..11.2012, Fakultät Chemie und Pharmazie

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Antibiotika - Molekularer Rausschmeißer macht resistent

Resistente Bakterien stellen ein immer größeres Problem dar. Eine neue Studie belegt, dass ein molekularer "Rausschmeißer" Antibiotika direkt von ihrem Wirkort entfernt - eine wichtige Erkenntnis für die Entwicklung verbesserter Wirkstoffe.Viele bakterielle Infektionen können mit Antibiotika wirkungsvoll bekämpft werden - doch zu häufige Anwendung oder falscher Umgang mit den wertvollen Medikamenten haben Folgen: Immer mehr Bakterien werden resistent. Die Entwicklung neuer wirksamer Medikamente ist also dringend erforderlich.

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Verleihung des Heinrich-Wieland-Preises 2012

Der internationale Heinrich-Wieland-Preis honoriert mit 50.000 € herausragende Forschung zu biologisch aktiven Substanzen und Systemen in den Bereichen Chemie, Biochemie und Physiologie sowie Ihrer klinischen Bedeutung. Er wird dieses Jahr an Professor Carolyn Bertozzi, University of California, USA verliehen. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 18.10.2011, 14:00 - 16:00 Uhr im Buchner-Hörsaal der Fakultät statt.

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Krebs-Forschung - Naturstoff gegen Metastasen

Die meisten Todesfälle aufgrund von Krebserkrankungen werden durch Metastasen verursacht. Noch gibt es keine Möglichkeit, die Ausbreitung der Krebszellen zu verhindern. Doch Naturstoffe aus Myxobakterien könnten die Antwort sein. Der Kampf gegen Krebs ist mit einer Operation nicht abgeschlossen. Bestrahlung und Chemotherapie sollen verhindern, dass sich Tumorzellen im Körper ausbreiten. Noch gibt es keine ausreichende Therapie, die verhindert, dass sich Metastasen bilden.

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Bioinformatik - Genetische Schaltzentralen leichter erkennen

Alle Erbinformationen sind in der DNA festgelegt - aber nicht immer sind alle Gene aktiv. Welche Informationen umgesetzt werden, bestimmen sogenannte regulatorische Sequenzen. Ein neues Verfahren hilft, diese genetischen Schaltzentralen aufzuspüren. Das menschliche Genom umfasst etwa 20 000 Gene - ungefähr so viele, wie auch der winzige Fadenwurm Caenorhabditis elegans besitzt. Nicht die Anzahl der Gene macht nämlich die Komplexität eines Organismus aus, sondern die Regulierung ihrer Expression, also ihrer Aktivität. Gesteuert wird diese durch oft benachbarte regulatorische DNA/RNA-Sequenzen. Entscheidend daran beteiligt sind Regulationsfaktoren, die Informationen übermitteln, indem sie an regulatorische Sequenzen binden.

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Materialforschung - Explosiv mit hoher Sicherheit

Sicherheit und Umweltverträglichkeit sind auch in der Sprengstoffforschung wichtige Kriterien. LMU-Forscher haben nun eine Verbindung synthetisiert, die stabiler und weniger toxisch ist als herkömmliche Materialien - bei besserer Leistung. Die chemische Verbindung Cyclotrimethylentrinitramin - besser bekannt als Hexogen oder RDX - wurde vor mehr als 100 Jahren entwickelt und unter anderem für pharmazeutische Präparate verwendet. Mittlerweile aber ist das Nitramin der am häufigsten verwendete Explosivstoff in der militärischen Nutzung und wird auch mit anderen Substanzen kombiniert. Bei Menschen aber wirkt RDX nierentoxisch und belastet zudem die Umwelt: Bei Regenwürmern etwa wird das Erbgut geschädigt.

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Optische Schalter - Narkose mit Licht rückgängig machen

Propofol ist eines der gängigsten Narkosemittel. Nun ist es gelungen, einen lichtabhängigen Schalter in den Wirkstoff einzubauen - und so bei Kaulquappen dessen Wirkung reversibel zu steuern. Eine mögliche Anwendung ist die Behandlung von Sehstörungen.
Nervenzellen werden an der Weitergabe von Reizen gehindert, indem sogenannte inhibitorische Transmitter das Auslösen eines elektrischen Impulses erschweren. Dieser Effekt wird in der Medizin für die Anästhesie genutzt. Das Narkosemittel Propofol etwa wirkt, indem es die Rezeptoren aktiviert, an die auch der wichtigste inhibitorische Neurotransmitter - GABA - bindet und das Öffnen feiner Ionenkanäle in der Zellmembran bewirkt. Durch diese Kanäle strömen negativ geladene Chloridionen in die Zelle, was eine Hyperpolarisation bewirkt.

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Einführungsveranstaltung Erstsemester Pharmazie

Wie jedes Semester veranstaltet die Fachschaft Pharmazie auch diese mal wieder eine Einführungsveranstaltung für Studienanfänger im Wintersemester 2012/13. Beginn ist am Mittwoch, 10.10.12 um 15 Uhr im Buchner-Hörsaal Haus F an der Fakultät für Chemie und Pharmazie mit Begrüßung, Campusführung und Fragerunde. Am Donnerstag, 11.10.12 findet eine kleine Stadtralley mit anschließendem Essen statt; Treffpunkt 16Uhr Foyer Haus F.

10.10.12, 15:00 Uhr, Fakultät Chemie und Pharmazie

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Arzneistoffentwicklung: Suche im Kaleidoskop der Wirkstoffe

Eine von LMU-Forschern entwickelte Screeningmethode ermöglicht eine effiziente Suche nach potenziellen Wirkstoffen mit Hilfe sogenannter dynamischer Substanzbibliotheken - selbst wenn das Zielmolekül nur in sehr geringen Mengen vorliegt.
Für die Wirkung potenzieller Medikamente ist es wichtig, dass der Wirkstoff effizient an seinen Zielort im Organismus bindet. In Bindungsstudien wird daher die Affinität potenzieller Wirkstoffe zum Zielmolekül - dem sogenannten Target - untersucht. Für dieses Screening kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Von dem LMU-Pharmazeuten Professor Klaus Wanner entwickelte sogenannte MS-Bindungsstudien haben dabei gegenüber klassischen Techniken den großen Vorteil, ohne radioaktive Isotope auszukommen.

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ERC-Grants: Millionenförderung für LMU-Forscher

Die beiden LMU-Forscher Professor Mario Halic und Professor Martin Kerschensteiner werden vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit je einem Starting Grant ausgezeichnet. Die Förderung beträgt rund 1,5 Millionen Euro über fünf Jahre.
Erneut werden zwei Nachwuchsforscher der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München mit je einem Starting Grant des ERC ausgezeichnet. Grundlage für die Entscheidung des Europäischen Forschungsrats ist die wissenschaftliche Exzellenz der Antragsteller sowie des beantragten Projekts. Es muss sich um innovative Forschung handeln: riskant, aber im Erfolgsfall mit einem zukunftsweisenden Erkenntnisgewinn verbunden. Gefordert sind zudem ein hohes Maß an Interdisziplinarität und die Bereitschaft zu kooperieren.

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Genetik - Gefährliche DNA-Schäden signalisieren

DNA-Schäden können der Zelle dem ganzen Organismus gefährlich werden. Eine neue Arbeit zeigt, dass potentiell durch einen DNA-Doppelstrangbruch geschädigte Genprodukte in einer tödlichen Umarmung landen.
Das Erbmolekül DNA enthält die genetische Information, die wiederum die Bauanleitung für Proteine, also die wichtigsten Funktionsträger der Zelle, vermittelt. Fehler in der DNA können die Protein-Synthese beeinträchtigen und damit schwer wiegende Folgen für die Zelle und den Organismus nach sich ziehen. Deshalb greifen bei DNA-Schäden mehrere hochpräzise Reparaturmechanismen. Ein Team um den LMU-Forscher Professor Klaus Förstemann hat nun in der Fruchtfliege Drosophila eine neuartige zelluläre Reaktion nachgewiesen - als Antwort auf gefährliche Doppelstrang-Brüche.

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Gentherapie - Neuer Ansatz gegen Netzhautdegeneration

Die erbliche Augenkrankheit Retinitis pigmentosa führt häufig zur Erblindung, da Sinneszellen der Netzhaut degenerieren. Eine neue Gentherapie verspricht Hoffnung: Bei Mäusen war eine deutliche Besserung langfristig nachweisbar.
In Deutschland leiden etwa 20 000 Menschen unter Retinitis pigmentosa (RP). Die Krankheit beginnt meist im Jugendalter mit Nachtblindheit. Im weiteren Krankheitsverlauf engt sich das Gesichtsfeld immer weiter ein, oft werden die Betroffenen blind. Ursache der RP ist die Degeneration der Fotorezeptoren der Netzhaut: zunächst der Stäbchen, die dem Sehen bei geringer Helligkeit dienen und anschließend der sehr lichtempfindlichen Zapfen, die für die Farbwahrnehmung notwendig sind.

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Klausur und Praktika-Anmeldungen

Ab sofort sind wieder Anmeldungen zu Klausuren und Praktika möglich. Weitere Informationen finden Sie
auf der Anmeldeseite.

Infektionsforschung - Molekularer Scharfmacher identifiziert

Eines wie keines: LMU-Forscher haben ein Enzym identifiziert, das an einer krankmachenden Modifikation beteiligt ist. Weil dieses Molekül keine Ähnlichkeit zu bekannten Proteinen aufweist, könnte es ganz neue Therapieansätze eröffnen.
Studien an einer Reihe pathogener Bakterien haben gezeigt, dass diese Erreger nur krank machen, wenn zuvor das Enzym EF-P chemisch modifiziert wird. Dieses Enzym ist ein universell konservierter sogenannter Elongationsfaktor und trägt zur Proteinsynthese bei. Verändert wird EF-P durch zwei bereits bekannte Faktoren, die alleine aber nicht den Grad der Veränderung erreichen, der an lebenden Zellen beobachtet wird.

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Energiespeicher der Zukunft - Akkus laden in Rekordzeit

Ob Elektroauto oder E-Bike, entscheidend für den Fahrspaß ist der Akku. Marktführer sind derzeit Lithium-Ionen-Akkus. LMU-Wissenschaftler haben eine Nanostruktur aus Lithium-Titanat entwickelt, die den heutigen Energiespeichern überlegen ist.
Einen guten Akku kennzeichnen vor allem vier Faktoren: Er soll eine hohe Energiedichte besitzen und somit bei geringem Gewicht und Größe viel Energie bereitstellen. Hinzu kommen eine möglichst hohe Leistung und eine schnelle Ladegeschwindigkeit des Akkus. Im Interesse des Nutzers liegt zudem die Stabilität des Energiespeichers, der auch nach 1000 Ladevorgängen noch funktionieren soll.

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DNA-Schäden - Struktur von Reparaturfaktor identifiziert

DNA-Doppelstrangbrüche können zur Entstehung von Tumoren führen. LMU-Wissenschaftler konnten nun die Struktur eines DNA-Reparaturmoleküls aufklären und neue Einsichten in die Pathologie bestimmter Tumore und neurodegenerativer Erkrankungen gewinnen. Doppelstrangbrüche gehören zu den gefährlichsten Schäden am Erbmolekül DNA. Sie entstehen etwa durch Strahlung oder Umweltgifte und können Krebs oder auch neurodegenerative Erkrankungen wie das sogenannte AT-artige Syndrom (ATLD, AT-like disease) auslösen. Effiziente Reparaturmechanismen sind daher für die Zelle essenziell. Ein wichtiger zellulärer Reparaturfaktor ist der sogenannte MRN-Komplex, dessen Struktur nun von einem Team um Professor Karl-Peter Hopfner vom Genzentrum der LMU aufgeklärt werden konnte.

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Förderungsmöglichkeit für studentische Forschungsprojekte in Bachelor- und Staatsexamen-Studiengängen

Über Fördermittel der LMU im Rahmen des Qualitätspakts Lehre besteht die Möglichkeit, forschungsinteressierten Studierenden (vornehmlich in den Bachelor- und Staatsexamen-Studiengängen) die Durchführung von Forschungsprojekten außerhalb der Pflichtveranstaltungen anzubieten. Die Projekte sollen von den Studierenden weitgehend selbstständig durchgeführt werden und können mit einem Betrag in Höhe von maximal 500 Euro für Sachausgaben (Chemikalien, Ausstattung) gefördert werden.

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Kohlenstoff-Nanoröhren - Photostrom in höchster Auflösung

Die zunehmende Miniaturisierung in der Elektronik erfordert neue Materialien. Vielversprechende Kandidaten sind Bauteile aus Kohlenstoff-Nanoröhren, die nun erstmals mit der erforderlichen räumlichen Auflösung optoelektronisch charakterisiert wurden. Die bisher gängige Silizium-basierte Technologie wird bei der fortschreitenden Miniaturisierung in der Elektronik bald an fundamentale physikalisch - technische Grenzen stoßen. Filigrane Hohlzylinder aus Kohlenstoff-Atomen - sogenannte Kohlenstoff-Nanoröhren - haben großes Potenzial, diese Limitierung zu überwinden. Einzelne Kohlenstoff-Nanoröhren könnten in einem Bauteil beispielsweise als Transistor, Lichtabsorber und Licht-Emitter funktionieren.

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Umfrage E-Learning in der Chemie

Die Technische Informationsbibliothek (TIB) hat eine Umfrage zur Nutzung und Erstellung von E-Learning Modulen in der chemischen und angrenzenden Wissenschaft online gestellt.

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80. Geburtstag von Prof. Wolfgang Beck

Am 5. Mai 2012 feierte Prof. Wolfgang Beck, ein Mitglied der Fakultät für Chemie und Pharmazie der LMU München,
seinen 80. Geburtstag. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Chemistry Views.

Millionenförderung für Forschungsverbund: Solarforschung für die Energiewende

Mit dem Nachtragshaushalt 2012 steigt der Freistaat Bayern in die Erforschung neuer Konzepte zur Umwandlung von Sonnenenergie in Strom und nicht fossile Energieträger ein. Der Bayerische Landtag hat hierfür zunächst sechs Millionen Euro bewilligt. Geplant ist in einem Zeitraum von fünf Jahren ein umfangreiches Verbundforschungsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von rd. 50 Millionen Euro. Die zusätzlichen Fördermittel werden in ein Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Bayreuth, Erlangen-Nürnberg und Würzburg sowie der Technischen Universität und der Ludwig-Maximilians Universität (LMU) München als grundlegender Beitrag zur Energiewende in Bayern investiert.

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Einführungsveranstaltung Erstsemester Pharmazie Sommersemester 2012

Wie jedes Semester veranstaltet die Fachschaft Pharmazie auch dieses Mal eine Einführungsveranstaltung für Erstsemester. Diese findet am Mittwoch, 11.04.12 und Donnerstag, 12.04.12 statt. Alle die im Sommersemester 2012 im Studiengang Pharmazie anfangen sind recht herzlich dazu eingeladen.

11.04.12 - 12.04.12 Fakultät für Chemie und Pharmazie

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Nachhaltig Wirtschaften in der Zelle - Recycling nach evolutionärem Erfolgsrezept

Zum Alt-Eisen gehören ausgediente Ribosomen nicht. Nach vollbrachter Arbeit, also der Synthese eines Proteins, werden diese großen Molekülkomplexe aber auch recycelt: Ihre beiden Untereinheiten werden dabei getrennt und kommen erst wieder zusammen, wenn eine neue Syntheserunde ansteht. Ein Team um den Biochemiker Professor Roland Beckmann vom Genzentrum der LMU hat nun das ribosomale Recycling genauer untersucht, um ein evolutionäres Erfolgsrezept zu entschlüsseln.

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Ein Ausknopf für den Schmerz - Chemiker bauen Neuroblocker mit optischem Schalter

Den Schmerz einfach abschalten - eine schöne Vorstellung. In Laborversuchen ist es LMU-Chemikern um Dirk Trauner, Professor für Chemische Biologie und Genetik, zusammen mit Kollegen aus Berkeley und Bordeaux jetzt immerhin gelungen, Schmerzneuronen ruhigzustellen - mit einer chemischen Verbindung, die als lichtempfindlicher Schalter funktioniert.

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Rhetorik- und Präsentationstraining für Studierende

Im Sommersemester 2012 findet wieder ein Rhetorik- und Präsentationstraining für Studierende der Fakultät für Chemie und Pharmazie (ab 3. Semester) statt. Termin ist der 5./6. Mai 2012 jeweils 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

Sa./So. 5./6. Mai 2012 jeweils 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Fakultät CuP

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Sehkraft für blinde Moleküle - Chemiker versehen Neurorezeptor mit optischem Schalter

Wenn Nervenzellen miteinander kommunizieren, mischen Neurorezeptoren an entscheidender Stelle bei der Reizleitung mit. Chemiker der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der University of California in Berkeley konnten nun solch eine ursprünglich "blinde" molekulare Maschine künstlich in einen Lichtrezeptor verwandeln. Dazu haben sie das Großmolekül, das im Normalfall auf den chemischen Botenstoff Acetylcholin anspringt, zusätzlich mit einem Schalter aus dem molekularen Baukasten versehen, der auf Licht reagiert.

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Schneller, genauer, empfindlicher: Neue Methode verbessert Sequenzanalysen entscheidend

Blitzschnell und dabei hoch empfindlich: Mit HHblits steht der Proteinforschung ein neues Werkzeug zur Verfügung, das die Analyse von Proteineigenschaften deutlich verbessern kann. LMU-Bioinformatiker um Dr. Johannes Söding vom Genzentrum der LMU entwickelten das neue Verfahren, mit dem verwandte Proteine durch die Ähnlichkeit ihrer Sequenzen - also der Abfolge ihrer Aminosäuren - schneller und genauer aufgespürt werden können als bisher - bei bis zu doppelter Empfindlichkeit.

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Schülerinfotag 2012

Am Freitag, den 02.03.2012 findet ein Schülerinfotag für alle an Chemie oder Pharmazie interessierten Schüler statt. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite.

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