Fakultät für Chemie und Pharmazie

DPHG-Jahrestagung: Prof. Angelika Vollmar ausgezeichnet

Die DPhG-Präsidentin der Amtsperiode 2020 bis 2023, Professor Dr. Dagmar Fischer (links) und der amtierende DPhG-Präsident, Professor Dr. Stefan Laufer, gratulieren Professor Dr. Angelika Vollmar zu ihrer Auszeichnung mit der Carl-Mannich-Medaille. Foto: PZ/Dingermann

Im Rahmen der DPHG-Jahrestagung 2019 wurde Prof. Angelika Vollmar mit der hoch renommierten Carl-Mannich-Medaille ausgezeichnet.

 

Die DPhG verleiht die Carl-Mannich-Medaille sehr restriktiv und maximal einmal im Jahr zur Erinnerung an die Verdienste ihres langjährigen Präsidenten, Professor Dr. Carl Mannich, dem ehemaligen Direktor des Pharmazeutischen Instituts der Universität Berlin. In seiner kurzen Laudatio zitierte Laufer aus den Gutachten: »Professor Vollmar gehört zweifelsohne zu den prominentesten Vertretern des Fach »Pharmazeutische Biologie« in Deutschland, die darüber hinaus einen exzellenten internationalen wissenschaftlichen Ruf genießt. Ihre Forschung ist breit aufgestellt: Aktuell beschäftigt sie sich mit Themen wie Tumormetabolismus, Tumorwachstum und Metastase, Tumor-Angiogenese, Zytoskelett und Biomechanik und dem endolysosomalen System (ES). Diese Themenschwerpunkte zeigen, wie stark die Forschung von Professor Vollmar biologisch/pharmakologisch/immunologisch orientiert ist.«

Zudem habe sich die Preisträgerin enorm für ihre Mitarbeiter eingesetzt, von denen bereits fünf Lehrstühle innehaben. Der Präsident charakterisierte Vollmar als eine Persönlichkeit, die pharmazeutische Forschung nicht nur auf hohem Niveau aktiv betreibe, sondern auch repräsentiere. Dabei spielte er auf Vollmars Engagement in der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an, wovon ohne Zweifel auch das wissenschaftliche Fach »Pharmazie« profitiert habe.

In ihrem kurzweiligen Vortrag »Wie wird man Professorin in der Pharmazeutischen Biologie?« richtete sich Vollmar vor allem an die jüngeren Teilnehmer der Jahrestagung. Am Ende ihres Vortrags forderte sie eine Offensive für die Vielfalt, ein so typisches Charakteristikum der pharmazeutischen Wissenschaften. Und sie appellierte an den wissenschaftlichen Nachwuchs, das zu machen, was am meisten interessiert, ohne auf Fächergrenzen Rücksicht zu nehmen. Denn durch diese Grenzen, die immer noch viel zu ernst genommen werden, wurde und wird de facto das auseinander dividiert, was eigentlich zusammengehört.