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News Archive - 2009

Neue Anwendungen in lebenden Zellen: Nanobodies verändern die Form und Funktion von Proteinen

Binden Antikörper des Immunsystems an Proteine, können sie deren Form – und damit auch die Funktion dieser Moleküle – verändern. Einem LMU-Team um Professor Heinrich Leonhardt vom Biozentrum, Professor Karl-Peter Hopfner vom Genzentrum und dem Biologen Dr. Ulrich Rothbauer, Geschäftsführer des Biotechnologieunternehmens ChromoTek, gelang hier nun ein Durchbruch: Die Forscher konnten zeigen, dass unkonventionell kleine Antikörper, die sogenannten Nanobodies, die Eigenschaften des Grün Fluoreszierenden Proteins, kurz GFP, mit unerwarteter Präzision modifizieren. GFP wird mit anderen Proteinen fusioniert, um diese in lebenden Zellen verfolgen zu können. Die Einsatzmöglichkeiten des Moleküls erweitern sich nun mit Hilfe der Nanobodies beträchtlich. Ganz neuartige experimentelle Ansätze sind zudem denkbar, weil die Studie auch zeigen konnte, wie die Nanobodies im strukturellen Detail auf die Proteine wirken. (Nature Structural and Molecular Biology online, 13. Dezember 2009)

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Stipendien der Dr. Klaus Römer-Stiftung 2009 verliehen

Das Department Chemie und Biochemie der LMU hat wieder Stipendien der Dr. Klaus Römer-Stiftung verliehen: Es wurden neun Stipendien á 1.000 Euro für Diplom- und Masterarbeiten vergeben sowie 18 Stipendien á 2.000 Euro für Promotionen. Des Weiteren erhielten Dr. Thomas Becker aus der Arbeitsgruppe von Professor Roland Beckmann am Genzentrum ein Postdoc-Stipendium in Höhe von 4.000 und Dr. Sabine Schneider aus der Arbeitsgruppe von Professor Thomas Carell eines in Höhe von 3.000 Euro. Ausgezeichnet wurde zudem Dr. Klaus Müller-Buschbaum, Privatdozent am Department Chemie und Biochemie. Er erhielt 4.000 Euro als Nachwuchsgruppenleiter. Ein Ziel der 2005 an der LMU von Dr. Klaus Römer ins Leben gerufenen gleichnamigen Stiftung ist es, junge Nachwuchschemikerinnen und -chemiker zu exzellenten wissenschaftlichen Leistungen in ihrem Fachgebiet zu motivieren. Weiterhin soll die Forschung am Department mit Mitteln aus der Stiftung unterstützt werden, indem herausragende deutsche Chemiker und Chemikerinnen an der LMU gehalten oder sogar aus dem Ausland zurück an die LMU geholt werden können. Die Römer-Stipendien werden jedes Jahr in feierlichem Rahmen vergeben. Ein zentraler Bestandteil der Verleihung war auch dieses Mal die sogenannte Römer-Lecture, die in diesem Jahr Professor Ferdi Schüth vom Max-Planck-Insitut für Kohlenforschung in Mühlheim zum Thema „Speicherung von Energie – Herausforderung für Chemiker und Ingenieure“ hielt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Römer-Stiftung.

Wie sich HIV in Schale wirft - Der Dynamik viraler Ausbreitung auf der Spur

Viren nutzen Wirtszellen als Fabriken für den viralen Nachwuchs. Dazu schleusen sie die Bauanleitung für alle viralen Komponenten in ihre unfreiwilligen Gastgeber. Die umprogrammierte Wirtszelle produziert dann meist nur noch neue Viruskapseln – und eine neue Erregergeneration kann weitere Zellen befallen. Das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) löst beim Menschen die lebensbedrohliche Immunschwäche AIDS aus, an der nach Schätzungen bislang etwa 25 Millionen Menschen gestorben sind. Eine noch höhere Zahl an Patienten ist HIV-infiziert. Hat das Virus eine menschliche T-Zelle befallen, werden zunächst einige Vorläuferproteine gebildet, die sich mit ebenfalls neu synthetisiertem viralen Erbmaterial zu einem unreifen Viruspartikel, einem Virion zusammenschließen. Ein Team um den LMU-Forscher Professor Don C. Lamb konnte nun im Detail zeigen, wie neue Viruspartikel an der Membran infizierter Zellen zusammengebaut und dann freigesetzt werden – um gesunde Zellen in der Nähe zu befallen. Diese Ergebnisse könnten Hinweise liefern, wie der Prozess der viralen Ausbreitung im Organismus unterbrochen werden kann. (PloS Pathogens, November 2009)

Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Erhellende Erkenntnisse - Nervenzellen mit Licht an- und ausschalten

Informationen werden im Gehirn übermittelt, indem ein Neuron durch einen Reiz elektrisch angeregt wird und die Erregung an benachbarte Nervenzellen weiterleitet. Dieses elektrische Potenzial wird ausgelöst, wenn geladene Ionen durch Kanäle in der Zellmembran geschleust werden. Auch bei der Übermittlung von Sinnesreizen im Auge sind Ionenkanäle von Bedeutung. Nun haben Wissenschaftler um den LMU-Chemiker Professor Dirk Trauner einen Mechanismus entdeckt, mit dem sie Ionenkanäle in Sinnesrezeptoren mithilfe von Licht gezielt steuern können. Durch die sogenannte Cis-Trans-Isomerisierung gelang es den Forschern, Kaliumkanäle in Nervenzellen des Auges wiederholt an- und auszuschalten. Dieses Ergebnis – das im Fachmagazin „Angewandte Chemie“ als „hot paper“ veröffentlicht wurde – könnte die Grundlage für die Entwicklung lichtmodulierter Arzneistoffe sein, etwa für die Therapie bestimmter Formen der Blindheit und von Herzerkrankungen. (Angewandte Chemie International Edition, 16. November 2009).

Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Akademische Abschlussfeier des Departments für Pharmazie 2009

Die diesjährige Verleihung der Herbert-Marcinek-Preise, der DAIICHI SANKYO-Master-Preise und der Lesmüller-Preise finden im Rahmen der akademischen Abschlussfeier des Departments für Pharmazie zur Verabschiedung der Bachelor-, Master- und Staatsexamensstudierenden am 27.11.2009 statt. Die DAIICHI SANKYO-Master-Preise wurden durch das Pharmaunternehmen DAIICHI-SANKYO EUROPE GmbH neu gestiftet, ebenso wie die Lesmüller-Preise durch die Dr. August und Dr. Anni Lesmüller-Stiftung. Die Lesmüller-Vorlesung hält Dr. Ulrich Stilz (Associate Vice President Sanofi Aventis, Frankfurt/Main) um 17:00 zum Thema: Chancen und Herausforderungen in der Wirkstoffforschung.

27. November 2009, 15:15 Uhr, Buchner-Hörsaal, Fakultät CUP

Verleihung des Römer-Preises 2009

Die Festveranstaltung zur Verleihung der Römer-Stipendien der Dr. Klaus Römer-Stiftung findet am Freitag, den 11.12.2009 in der Fakultät für Chemie und Pharmazie statt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Römer-Stiftung.

11. November 2009, 15:30 Uhr, Buchner-Hörsaal, Fakultät CUP

Licht am Ende des molekularen Tunnels - Wie der Membrantransport von Proteinen durchgezogen wird

Zellmembranen bestehen aus einer Lipid-Doppelschicht und sind von geladenen Molekülen wie Proteinen kaum zu durchdringen. Dennoch müssen sekretorische Proteine die Zelle durch die Membran verlassen, während Membranproteine sogar in die Lipid-Doppelschicht eingebaut werden. Eine Lösung bieten hier molekulare Kanäle, die sich nach Bedarf öffnen, um Proteinen die Passage durch die Membran zu erlauben oder sie seitlich in die Lipid-Doppelschicht zu entlassen. Ein internationales Team um Professor Roland Beckmann vom Genzentrum und Department für Chemie und Biochemie der LMU präsentiert nun in zwei Arbeiten im Fachmagazin Science neue Details zum Aufbau der Kanäle und zur Rolle der Ribosomen - den Proteinfabriken der Zelle - als Transportvehikel.

Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Vortragsreihe "Leading Entrepreneurs" an der LMU

Erich Lejeune – der Gründer von ce Consumer Electronic und Deutschlands bekanntester Motivationstrainer berichtet im Rahmen der Vortragsreihe "Leading Entrepreneurs" des LMU Entrepreneurship Center über seinen Werdegang und seine Erfahrungen als erfolgreicher Unternehmer.

Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite des LMU Entrepreneurship Centers.

19. November 2009, 19:00 Uhr s.t., HS E 004, LMU Hauptgebäude

LMU-Wissenschaftler erhalten hoch dotierte EU-Förderung

Zwei Nachwuchsforscher der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München erhalten je einen Starting Grant des European Research Council (ERC). Professor Jens Michaelis, Department Chemie und Biochemie, und Privatdozent Dr. David Vöhringer, Institut für Immunologie, erhalten die Auszeichnung in Höhe von 1,4 beziehungsweise 1,7 Millionen Euro über fünf Jahre. Mit dem Starting Grant fördert der ERC zukunftsweisende Grundlagenforschung, indem er herausragende, besonders kreative Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützt.

Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Neue Befreiungsregelung bei Studiengebühren

Studierende mit Geschwistern, die an einer europäischen Hochschule Studiengebühren zahlen, können sich von den Gebühren befreien lassen. Die Einreichungsfrist für den Befreiungsantrag ist der 31. Oktober 2009.
Nähere Informationen finden Sie unter Studium und Lehre - Studienbeiträge.

Start von der Pole-Position - Wie die Abschrift eines Gens beginnt

Alle lebenden Zellen tragen die fadenförmige Erbsubstanz DNA, die aus Tausenden von Genen besteht. Seit Längerem ist bekannt, wie Gene kopiert werden und dabei Bauanleitungen für Proteine, die Funktionsträger der Zelle, entstehen. Unklar war aber, wie die winzige Kopiermaschine RNA-Polymerase II den Beginn eines Gens findet. Ein Team um Professor Patrick Cramer, Direktor des Genzentrums der LMU, zeigt nun in einer bahnbrechenden Arbeit, wie die Polymerase den Kopiervorgang am Beginn eines Gens mithilfe des sogenannten Faktors B startet. „Aus unserer Struktur-Funktions-Analyse ergibt sich der Ablauf der sehr komplizierten Transkriptions-Initiation“, berichtet der Biochemiker. „Die Regulation dieses Ablaufs bestimmt, wannwelche Gene ausgeprägt werden.“ Aufbauend auf diesen Ergebnissen können nun die molekularen Schalter untersucht werden, die Gene gezielt aktivieren – und so Entwicklung und Erhalt eines Organismus steuern. (Nature online, 9. Oktober 2009)

Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Karriereziel Biotechnologie!

Student und Arbeitsmarkt veranstaltet gemeinsam mit BioM den Berufsinformationstag "Karriereziel Biotechnologie!" für Studierende, Doktoranden und alle Interessierten am 12.11.2009 im HighTechCampus der Fakultät.Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite von Student und Arbeitsmarkt.

12. November 2009, 15.00 - 19.00 Uhr, LMU

Rhetoriktraining und Prüfungsvorbereitung für Pharmazie-Studenten

Im Wintersemester 2009/2010 finden wieder von der Fachschaft Pharmazie organisierte Seminare zum Rhetoriktraining und Prüfungsvorbereitung statt. Nähere Informationen finden Sie auf der Anmeldeseite.

Wintersemester 2009/2010, Fakultät CUP

Heinrich-Wieland-Preis 2009

Das Kuratorium für die Verleihung des Heinrich-Wieland-Preises verleiht im Jahre 2009 den Heinrich-Wieland-Preis an Herrn Professor Steven Ley, CBE, FRS, Department of Chemistry, University of Cambridge, UK. Die Preisverleihung findet am 29. Oktober 2009 in der Fakultät für Chemie und Pharmazie statt.

Weitere Informationen finden Sie im auf der Webseite des Heinrich-Wieland-Preises.

29. Oktober 2009, 14:00 Uhr, Buchner-Hörsaal, Fakultät CUP

Schutzbrillen für Brillenträger

Angestellte und Mitarbeiter der Fakultät können sich registrieren um eine individuelle Schutzbrille für Brillenträger zu erwerben.

Oktober 2009

Seminar "Geschäftsplanung" für Studierende der LMU im WS 09/10

Die Veranstaltung „Geschäftsplanung“ des LMU Entrepreneurship Center gibt den Studierenden einen Einblick in unternehmerisches Denken und Handeln. Ziel ist es, die Option einer Unternehmensgründung verständlich zu machen. Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite des Entrepreneurship Centers.

WS 09/10 jeweils Montags, 18 - 20 Uhr, Seminarraum D0.001, Fakultät CUP

Leuchtende Rosinen im Kuchen - Nanokristalle könnten Krebsmedikamente effizienter machen

Wirkstoffe gegen Krebs haben häufig unerwünschte Nebenwirkungen. Ziel neuartiger Krebstherapien ist daher, den Wirkstoff möglichst effizient in den Tumor einzubringen und dadurch den Körper so wenig wie möglich zu belasten. Wissenschaftler um Dr. Manfred Ogris von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München haben nun in einer fächerübergreifenden Studie ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die zeitliche Verteilung der Wirkstoffe im Körper sehr genau beobachten lässt.

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Aus dem Schwarm gepickt: Lichtblitze kontrollieren einzelne Elektronen in Molekülen

Einem deutsch-niederländischen Physikerteam des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik (MPQ) in Garching, dem Institute for Atomic and Molecular Physics (AMOLF) in Amsterdam und Chemikern der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München ist es erstmals gelungen, einzelne Elektronen in einem Vielteilchensystem mithilfe von Laserpulsen zu kontrollieren. Raubfischen ist das Problem wohlbekannt: In einem Schwarm von kleinen Fischen ist es schwierig eine Beute herauszulösen. Ähnlich verhält es sich im Kosmos von Atomen und Molekülen, deren Verhalten und Eigenschaften von "Schwärmen" von Elektronen beeinflusst werden. Will man hier Kontrolle über einzelne Elektronen in einem Verbund erlangen, benötigt man ultrakurze Lichtpulse von wenigen Femtosekunden Dauer. Physiker des MPQ in Garching und Chemiker der LMU erlangten nun zum ersten Mal die Kontrolle über einzelne, negativ geladene Elementarteilchen in einem Elektronenverbund mithilfe von Licht. Die Forscher haben damit ein wichtiges Etappenziel erreicht, das sie sich im Exzellenzcluster "Munich Centre for Advanced Photonics" (MAP) gesetzt haben. Sie berichten darüber im Fachmagazin "Physical Review Letters" (Online-Ausgabe: EID 103/103002, 1. September 2009; Print-Ausgabe: 4. September 2009).

Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Parasiten auf dem Sprung - Wie die Zelle mobile genetische Elemente unterdrückt

Transposons sind mobile genetische Elemente im Erbmaterial des Menschen und anderer Organismen. Sie können sich vervielfältigen und immer wieder neu an unterschiedlichen Stellen des Genoms einbauen. Weil dies dem gesamten Organismus gefährlich werden kann, sollen mehrere molekulare Mechanismen die Aktivität der Transposons unterdrücken. Ein Team um Prof. Förstemann vom Genzentrum der LMU konnte nun in der Taufliege Drosophila melanogaster eine neue Art der zellulären Abwehr gegen Gensequenzen nachweisen, die in hoher Kopienzahl vorliegen - selbst wenn diese noch nicht in das Genom eingebaut sind.

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Rhetorik- und Präsentationstraining für Chemiestudierende

Im Wintersemester 2009/2010 findet wieder ein Rhetorik- und Präsentationstraining statt. Nähere Informationen finden Sie auf der Anmeldeseite.

Wintersemester 2009/2010, Fakultät CUP

Verfolgungsjagd winziger Vehikel - Mikroskop zeigt Nanofähren auf dem Weg in die Zelle

Nanopartikel sind nur Millionstel Millimeter groß und können aufgrund ihrer Eigenschaften ganz neuartige Produkte liefern. In der medizinischen Therapie etwa sollen winzige Nanofähren Wirkstoffe oder Gene in Zellen schleusen. Ob solche Ansätze gelingen, zeigte im Test bislang allerdings nur der Erfolg - wenn etwa das transportierte Gen in der Zelle auf gewünschte Weise aktiv wurde. Unter Leitung des LMU-Physikochemikers Christoph Bräuchle konnte ein Forscherteam in Kooperation mit Privatdozent Dr. Christian Plank von der TU München nun aber eine hochempfindliche mikroskopische Technik einsetzen, die einzelne Nanopartikel auf ihrem Weg in die Zelle verfolgt . Untersucht wurden magnetische Nanopartikel, die unter anderem in der Krebstherapie zum Einsatz kommen könnten. Die hochempfindliche Methode soll künftig auch ein besseres Verständnis bereits bestehender Nanovektoren sowie die Entwicklung neuer Systeme erlauben. (Journal of Controlled Release, Juli 2009)


Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Registrierung für Tutor-Tätigkeiten

Im Wintersemester 2009/2010 können Chemie-Studenten ab 3. Fachsemester wieder verschiedene Übungen und Praktika als Tutor betreuen. Nähere Informationen finden Sie auf der Anmeldeseite.

Wintersemester 2009/2010, Fakultät CUP

Grenzenloses Helfersyndrom - Methan erzeugendes Molekül kann auch DNA reparieren

Die Archaea sind Einzeller, die neben den Bakterien und den höheren Organismen, den sogenannten Eukaryoten, ein eigenes Reich bilden. Viele Arten leben unter extremen Bedingungen und verfügen – im Vergleich zu den Bakterien und Eukaryoten – über einzigartige biochemische Prozesse. So können die methanogenen Archaea aus Kohlendioxid und Wasserstoff das Gas Methan bilden. Für die zugrundeliegende chemische Reaktion, die Reduktion, ist der sogenannte Kofaktor F0 bzw. Kofaktor F420 mitverantwortlich. Dabei handelt es sich um das kleine Molekül Deazaflavin, das bislang nur bei methanogenen Bakterien gefunden wurde und deshalb als Signaturmolekül für diese Spezies gilt. Ein Forscherteam um Professor Thomas Carell konnte jetzt allerdings zeigen, dass dieser Kofaktor auch in Eukaryoten weit verbreitet ist und dabei eine ganz andere Funktion übernimmt: Deazaflavin ist beteiligt an der Reparatur des Erbmoleküls DNA.

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Summer School des LMU Entrepreneurship Center

Unter dem Titel „Entrepreneurial Impact International Summer School: Billion Euro Projects to Foster Societal Change“ veranstalten die vier Münchner Gründerzentren ihre zweite Summer School. Jetzt bewerben! Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite des Entrepreneurship Centers.

21. September - 2. Oktober 2009, LMU

Biotech LIVE am HighTech Campus

Gemeinsam mit dem Bayer. Cluster Biotechnologie und der Bio M lädt die LMU Studierende, Wissenschaftler und Interessierte auf den HighTech Campus ein, bei der "Biotech LIVE" vier Unternehmen und Unternehmer kennenzulernen. Nähere Informationen finden Sie auf der Bio-M Webseite.

23. Juni 2009, Fakultät CUP

Vortragsreihe Leading Entrepreneurs

Der Eigentümer der Knorr-Bremse AG, Heinz Hermann Thiele, spricht über Unternehmensführung und seine Erfahrungen als erfolgreicher Globalisierungspionier. Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite des LMU-Entrepreneurship-Centers.

01. Juli 2009, 19 s.t. Uhr, Hörsaal M110, LMU

Schnupperstudium 2009

Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 11 bis 13 sind herzlich eingeladen, auch dieses Jahr wieder am einwöchigen Schnupperstudium Chemie und Pharmazie teilzunehmen.

7. - 11. September 2009, Fakultät CUP

When atoms are getting close - Shortest carbon-chlorine single bond detected until now

The description of compounds and interactions between atoms is one of the basic objectives of chemistry. Admittedly, chemical bonding models, which describe these properties very well, already exist. However, any deviation from the normal factors may lead to improving the models further. Chemists with Professor Thomas M. Klapötke at Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München have now analyzed a molecule, which has an extremely short bond length. As reported by the researchers in Nature Chemistry, the carbon atom and the chlorine atom in the so-called chlorotrinitromethane molecule are only 1.69 Angstroms apart from one another. "Non-covalent interactions are one of the factors responsible for this short distance", declared Göbel, whose doctoral thesis revealed the new results. "A better understanding of these interactions is important and useful in all areas, where molecular recognition and self-assembly come into play." (Nature Chemistry, 3 May 2009).

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Seminar Geschäftsplanung des LMU Entrepreneurship Center

für Studierende der Fakultät für Chemie und Pharmazie zum Thema Geschäftsplanung und Entrepreneurship. Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite des Entrepreneurship Centers.

ab 27. April 2009, 18-20 Uhr, Seminarraum D0.001, Fakultät CuP

Vortragsreihe Leading Entrepreneurs des LMU Entrepreneurship Center

ImmobilienScout24-Gründer A. Kwiatkowski berichtet über seine Erfahrungen als erfolgreicher Unternehmer und Internet-Pionier. Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite des Entrepreneurship Centers.

13. Mai 2009, 19 Uhr, HS A 125, LMU Hauptgebäude

Verdauungsenzyme als Türöffner

In Kapseln verpackte medizinische Wirkstoffe sollen erst am Zielort im Körper freigesetzt und Waschmittel erst im richtigen Waschgang aufgelöst werden: Die Ziele der Forschung sind hochgesteckt, doch LMU-Forscher sind ihnen nun einen großen Schritt nähergekommen. Der Chemiker Professor Thomas Bein und seine Mitarbeiter haben ein Verschlusssystem für Nanokapseln entwickelt, das vollständig aus biologischen Materialien besteht.

Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Notebook-Uni für Chemie-Studierende

Anmeldung ab sofort. Näheres finden Sie im Informationsblatt.

ab 21. April 2009, 17-19 Uhr, Fakultät CUP

Gesundheitskurse am Campus Großhadern

Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite des betriebsärztlichen Dienstes.

Sommersemester 2009, Campus Großhadern

Bessere Sequenzanalysen bei Genen und Proteinen

Oft kann von der Abfolge der Bausteine in Genen und Proteinen auf deren Funktion geschlossen werden – vor allem durch Vergleich mit bekannten Sequenzen. LMU-Forscher haben nun eine Methode entwickelt, die derartige Analysen deutlich sensitiver macht.

Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Erstsemesterinformationstage der Fachschaft Pharmazie SS 2009

Nähere Informationen finden Sie im Einladungsschreiben.

15.-16. April 2009, Fakultät CUP

Qualifikationsseminar für Tutoren

3-tägiges Seminar in Zusammenarbeit mit professionellen Trainern.

Seminar des LMU Entrepreneurship Center

zu Grundlagen unternehmerischen Handelns und Geschäftsplanung (für graduierte Wissenschaftler).
Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite des Entrepreneurship Centers.

27. – 29. April 2009, LMU

Schülerinfotag der Fakultät für Chemie und Pharmazie 2009

für alle an Chemie oder Pharmazie interessierten Schüler Weitere Informationen gibt es hier.

20. Februar 2009, 09:30 - 14:00 Uhr, Fakultät CUP

Anmeldungen für Praktika SS 2009 online

für Chemie- und Lehramt-Studierende.

Die Tricks des Virensensors

Viren nutzen Wirtszellen als Fabriken für den viralen Nachwuchs. Dazu schleusen sie in ihre unfreiwilligen Gastgeber die Bauanleitung für virale Proteine, üblicherweise sind das RNA-Moleküle.

Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Patrick Cramer erhält Ernst Jung-Forschungspreis

Professor Patrick Cramer, Direktor des Genzentrums der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, erhält den Ernst Jung-Preis für Medizin 2009 der Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung.

Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.

Student und Arbeitsmarkt "Branchentreff Medien"

Kontaktveranstaltung für Studierende. Nähere Informationen finden Sie auf der Seite von Student und Arbeitsmarkt.

21. Januar 2009, 10 - 16 Uhr, Lichthof der LMU

Below you may find archived news and events from 2001 until today in chronological order. Please select a year!

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