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Wenn Forschung unter die Nanohaut geht - Ein tiefer Blick in neuartige Materialien

Einem internationalen Forscherteam, dem auch die Physikochemiker Dr. Jan Minár, apl. Professor Jürgen Braun und Professor Hubert Ebert von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München angehören, ist nun ein tieferer Blick als jemals zuvor in die Struktur und das Verhalten von Nanomaterialien gelungen. Unter der Leitung von Wissenschaftlern der University of California Davis und dem Lawrence Berkeley National Laboratory nutzte das Team eine altbekannte Methode, die sogenannte angle-resolved photoemission, mit deren Hilfe sich die Fähigkeit eines Materials als Halbleiter, aber auch seine Leitfähigkeit und seine magnetischen Eigenschaften untersuchen lassen. Anders als bisher aber konnte das Verfahren nicht nur an der Oberfläche, sondern auch - weil nun sehr viel leistungsstärkere Strahlungsquellen zur Verfügung stehen - in der Tiefe der Materialien eingesetzt werden. Diese Ergebnisse, zu denen Eberts Arbeitsgruppe maßgebliche theoretische Beiträge lieferte, erlauben nun die detaillierte Untersuchung neuer Materialien, die etwa in der Elektronik, der Energieproduktion oder aber in der Chemie eingesetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der LMU.